Verleih in Zeiten von Corona?


Wie gestaltet sich der Verleih von Geräten in Zeiten von Corona? Das wohl wichtigste ist die Erstellung eines Hygienekonzepts für die Ausgabe von Geräten vor Ort. Ein solches Konzept muss dann individuell auf die jeweiligen Räumlichkeiten und Nutzungsszenarien angepasst werden. Durch das Hygienekonzept wird die Zahl der vor Ort anwesenden Personen verkleinert und für den Geräteverleih bedarf es plötzlich einer besseren Planung, um den Vorschriften gerecht zu werden. Hier fängt dann in vielen Fällen die Improvisation an, da die Kunden vielleicht nicht einfach ohne Absprache vorbeikommen sollen, sondern der Kundenstrom über die Dauer der Öffnungszeiten gut verteilt sein muss. Sollten die Kunden vielleicht per Mail anfragen welches Gerät sie möchten? Im Anschluss könnte der Verleiher dann dem Kunden eine Uhrzeit sagen, wann er kommen soll. Und danach kommt noch Terminfindung. Vielleicht mit einer Doodle Umfrage? Das wäre eine Lösung ... mit vielen Mails und Tools ... Mit simren können die Kunden im Vorfeld einsehen welche Geräte wann verfügbar sind und sie zu ihrem Wunschtermin buchen. Dann bliebe nur noch die Organisation der Verteilung von Kunden über den Tag.. Unsere Empfehlung bei der Nutzung von simren lautet: Kunden buchen die von Ihnen gewünschten Ressourcen zu ihren Wunschterminen. Falls die Wunschtermine mehrerer Kunden sich nicht überschneiden, kann die Buchung so bestätigt werden und es bedarf keiner weiteren Kommunikation. Andernfalls wählt der Verleiher einen nahegelegenen Zeitslot und meldet dem Kunden zurück, dass die Zeit sich verändert hat. Wenn man ganz sicher gehen möchte bittet man den Kunden in den Bemerkungen alternative Zeitfenster einzutragen. Dies lässt sich ganz einfach über die "Hinweise bei der Buchung" einstellen. In jedem Fall macht es Sinn die Option "Buchungsbestätigtung erforderlich" zu aktivieren, damit der Überblick vorhanden bleibt. Wie sieht das Ganze dann vor Ort aus? Der Kunde bekommt das Gerät oder die Geräte und kann den Empfang der Geräte direkt an seinem eigenen Smartphone mit einer Unterschrift quittieren. Den Link zum "Unterschriftenterminal" kann man als QR-Code weitergeben. Im Normalbetrieb wäre natürlich ein fest installiertes Tablet eine elegante Lösung. Zu Zeiten von Corona hat das aber den Nachteil, dass es regelmäßig desinfiziert werden muss. Daher empfehlen wir die Unterschrift auf dem eigenen Gerät durchzuführen. So gibt es nur den Kontakt über die ausgegebenen Geräte. Hierfür eignen sich evtl. Transportkisten, in denen die Geräte aufbewahrt werden. Der Kunde nimmt die Geräte anschließend direkt aus den Kisten und der Verleiher hat keinen direkten Kontakt mit den Geräten. Bei der Rückgabe verhält es sich ähnlich. Der Kunde legt die Geräte wieder zurück in die Kiste, der Verleiher quittiert den Empfang und legt die Geräte anschließend für eine längere Zeit beiseite (falls möglich) oder desinfiziert sie für die nächste Ausgabe.


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